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Unsere Belehrungen für Euch - PDF

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Hochgeladen von Admin - 04.10.2007
Autor Autor MFK
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Wenn es um Belehrungen aus dem Geistigen Reich geht, schalten viele Zeitgenossen auf stur oder winken ab. Einerseits verständlich, andererseits wiederum nicht. Aufmerksame Leser dieser Veröffentlichungsreihe werden bestätigen, wie lebensnotwendig die Beschäftigung mit dem gemeinhin "Verborgenen" für uns Menschen ist. Kein Forschungsgebiet ist wichtiger für unsere Welt als das, welches uns Auskunft über unser Woher, Wohin und Wozu geben kann. Dabei ist es egal, ob man dieses Forschungsgebiet nun Okkultismus (Beschäftigung mit dem Verborgenen), Xenologie (Lehre vom Fremdartigen) oder Grenzwissenschaft nennt. Wenn man der Frage nachgeht, warum der Okkultismus, der älter als alles andere Wissen der Menschheit ist, nur schwer vordringt ins allgemein gültige Weltbild unserer Tage als andere Disziplinen, werden wir zwei große Hindernisse finden, wenn man absieht vom dritten: der Bemächtigung dieser Gebiete durch Scharlatane - doch das wiegt nicht allzu schwer, denn diese finden wir überall. Auch in der Medizin gibt es zum Beispiel schlimme Schablonentherapeuten, so wie es auch unter Künstlern mehr kalte Routiniers als wahre Meister gibt. Das eine große Hindernis ist der Mangel an Einsicht in weiten Kreisen, das andere besteht in der übertriebenen Ehrfurcht vor akademischer Forschung.

Die Grenzwissenschaft ist keine in Dogmen erstarrte Religion des blinden Glaubens, sie gleicht auch nicht jener Wissenschaft, von deren Lehrstühlen heute ein kalter Wind auf das Volksleben herabweht. Die Grenzwissenschaft ist als Synthese von Religion und Wissenschaft, von Metaphysik und Naturforschung zu sehen. In ihrer modernen Form soll sie nicht zu einem Glauben verleiten, sondern ein neues Wissen vorbereiten. Dieses Wissen liefert jenes wichtige Bestandteil, welches die Lösung des Menschenrätsels betrifft. Als Metaphysik wird sie sich nicht bloß in begrifflichen Konstruktionen bewegen, sondern gleich der Naturwissenschaft eine Grundlage von Erfahrungstatsachen haben, die experimentell erforscht werden können. Trotz aller Unklarheiten, welche der derzeitige Gärungsprozeß mit sich bringt, wird die neue Weltanschauung nicht auf eine Gelehrtenkaste beschränkt sein, wie unsere heutige Philosophie, sondern in innigem Zusammenhang mit unserem gesamten Kulturleben stehen. Weil in ihr der Mensch eine neue und vertiefte Definition erhalten wird, wird sie folgerichtig auch neue Zwecke des Daseins und neue Ziele des menschlichen Strebens erkennen lassen.

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